Kapitel 3 – Der Glaube / Die Zuversicht

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Die Überschrift zu Kapitel 3 aus Hills Buch – “Denke nach
und werde Reich” – lautet: Der Glaube / Die Zuversicht.

Zu einer begeisternden IDEE gehört noch ein BRENNENDES
VERLANGEN und ein unerschütterlicher GLAUBE an die
Möglichkeit der Verwirklichung, sonst wird aus der Idee
wohl keine Tatsache (wir erinnern uns: Gedanken sind
Dinge) werden.

Dabei ist der Glaube an die Verwirklichung doch auch wesentlich mehr
als bloße Zuversicht. Vielmehr ist es eine unerschütterliche und
absolute Überzeugung, dass man ein bestimmtes Ziel erreichen wird.

Hier tritt auch wieder eine Querverbindung zum ersten Kapitel zutage,
in dem Hill beschreibt, wie EDWIN C. BARNES alle Brücken hinter
sich abbrach, um so die Endgültigkeit und die Ernsthaftigkeit seiner
Unternehmung zu demonstrieren (d.h. ein Geschäftspartner von
THOMAS A. EDISON zu werden). Es ging ihm hier also um das Überleben.

In einem der ersten Trainings in meiner NWM-Karriere zeigte uns der
Trainer ein Bild von einer Wasserpumpe und stellte die Frage:
„Angenommen, Sie wären in der Wüste verschollen und kämen an diese
Wasserpumpe, wie lange würden sie pumpen?“

Zig Ziglar verwendet in seinem Video „Prime the Pump“ ein Modell einer
solchen Wasserpumpe. Die Antwort auf die Frage, wie lange man pumpen
würde, lautet natürlich: bis das Wasser am Auslauf herauskommt. Dabei
geht man natürlich davon aus, dass tief unten in dem Brunnen überhaupt
Wasser vorhanden ist.

Die Parabel vom Hochseilartisten – eine moderne Parabel

Um den Unterschied zwischen Überzeugung und Glaube darzustellen,
erzählt Randall Niles in seinem Video „Belief and Faith“ die moderne
Parabel vom Hochseilartisten.

Dieser spannte ein Seil quer über die Niagara Wasserfälle von der
kanadischen zur amerikanischen Seite. Dann „ging“ er hinüber und
wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Als er wieder am Ausgangspunkt angekommen war, fragte er die stetig
wachsende Zahl der Schaulustigen: „Seid ihr zuversichtlich, dass ich
die Niagara Wasserfälle auf einem Hochseil überqueren kann?“ Worauf
die Menge antwortete: „Klar, haben wir doch eben gesehen.“
Als nächstes überquerte er mit einer Schubkarre die Wasserfälle und
nach der Rückkehr fragte er wiederum die Schaulustigen und diese
bestätigten wiederum ihre Zuversicht.
Hiernach bat er einen Bekannten, sich in die Schubkarre zu setzen,
schob diese (mit Bekannten) auf dem Hochseil über die Wasserfälle
hinweg und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Nach der Rückkehr fragte er: „Wie viele von euch sind zuversichtlich,
dass ich eine Person in der Schubkarre auf dem Hochseil zum anderen
Ufer und wieder zurück schieben kann?“ Eine Anzahl bestätigte, dass
sie ihm das wohl zutrauten, worauf er fragte: „Wer von euch ist der
Erste der einsteigt?“

Es scheint also als ob der Glaube, ein Ziel zu erreichen, so stark
ist, dass wir absolut überzeugt sind und – gegebenenfalls unter
Einsatz unseres Lebens – aktiv werden.

C.S. Lewis, ein irischer Schriftsteller, Laientheologe und
christlicher Apologet schreibt:
„Man wird niemals wissen wie sehr man glaubt, bis es um eine
Angelegenheit von Leben und Tod, Überleben und Untergang geht.“

Am Ausgangspunkt des Buches war EDWIN C. BARNES in einer ähnlichen
Lage: Er hatte die Brücken zur Rückkehr abgerissen und für ihn ging
es um die Existenz, Erfolg oder Untergang.

Alles hat seine Stunde. Prediger 3, 1-8
Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben …
dann hat der Herrgott auch die Stunde meines Erfolgs festgestellt und
nun liegt es an mir bereit zu sein, wenn die Ampel auf Grün
umschaltet, mit Glauben und Courage die erforderlichen Schritte hin
zum Erfolg zu unternehmen.

Für Deinen Erfolg
Karlo Mutschler

Zig Ziglar – Prime the Pump at 2:20
Randall Niles – Belief and Faith
Zig Ziglar – True Performance – Faith

Grafschafter Herrenspeise – Ein Rezept

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Bei jedem geselligen Familienfest oder einem
extensiven Brunch an der Uelser Mühle kann man
sicher sein, daß zwei Speisen nicht fehlen: die
Grafschafter Hochzeitssupppe und die Grafschafter
Herrenspeise.

Wenn sie gereicht werden, stellt man fest wie
unterschiedlich man ein Kochrezept lesen und
ausführen kann, denn normalerweise kommen ja, für die jeweilige
Speise, die gleichen Zutaten zum Einsatz. Manchmal erinnert mich die
Hochzeitssuppe an einen Spruch meines Vaters: „Wasser nei, damit die
Mannschaft gesse hat.“

Kürzlich habe ich für eine kleine private Feier in der Nachbarschaft
eine Grafschafter Herrenspeise gemacht. Mit katastrophalem Ergebnis:
ich konnte nur eine leere Puddingschüssel wieder nach Hause mitnehmen.

Nun wer mich kennt, weis daß ich nicht nur vorausschauend Autofahre –
mein Konto in Flensburch wurde Ende vergangenen Jahres aufgelöst –
sondern auch mit Sicht auf den morgigen Tag koche: damit morgen auch
noch etwas da ist.

Zutaten für 4 Personen:
1 Liter Milch
2 Pck. Puddingpulver, Vanille
6 EL Zucker
2 Becher Sahne
1 Pck. Vanillinzucker
150 gram Schokoraspel, zartbitter
40 ml Rum (54%)

Zubereitunng:
Den Vanillepudding nach Packungsanweisung herstellen. Ich verwende
seit einiger Zeit die All-in-Methode weil sie einfacher ist und (mir)
einfach leckerer schmeckt.

Den Pudding im Topf mit dem Schneebesen kontinuierlich rühren, kurz
aufkochen und im kaltem Wasserbad unter rühren gut abkühlen lassen.
Dadurch wird verhindert, daß sich eine Pudding-Haut bildet.

Nach dem Erkalten, den Rum (Menge nach Geschmack) und die Schokoraspel
(etwas zum Verzieren zurückbehalten) unter den Pudding unterrühren.

Die Sahne mit dem Vanillinzucker sehr steif schlagen und zum Schluß
unter den Pudding unterheben.

Grafschafter Herrenspeise mit den restlichen Schokoraspel bestreuen
und mit Sahnetupfer verzieren.

Kapitel 2 – Das Verlangen / Das Begehren

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Die Überschrift zu Kapitel 2 aus Hills Buch – “Denke nach
und werde Reich” – lautet: Das Verlangen bzw. Das Begehren.

Im ersten Teil beschreibt er das BRENNENDE VERLANGEN,
welches EDWIN C. BARNES verspürte, ein Geschäftspartner
von THOMAS A. EDISON zu werden und das er für dieses Ziel,
die Brücken, die die Rückkehr ermöglichen würden, hinter sich zerstörte. Barnes musste also gewinnen oder untergehen.

Gestern habe ich einen Bericht über die Besteigung der Eiger-Nordwand
gelesen. Das ist auch so ein Unternehmen, bei dem es nach dem Start
um Leben und Tod geht. Früher Todesfalle, heute Rennstrecke.

Die Erstbesteiger brauchten vier Tage, heutige Spitzenalpinisten
benötigen nur ein paar Stunden: Die Historie der Eiger-Nordwand zeigt,
wie sich der Klettersport in den vergangenen 75 Jahren durch den
Einsatz von moderner Ausrüstung gewandelt hat.

Auch in Hills weiterer Beschreibung gelingt der Durchbruch durch den
Einsatz von neuer Technologie.

Im zweiten Teil des Kapitels beschreibt Hill, wie ein Junge (sein Sohn
Blair) ohne Ohren hören und sprechen lernte, ja aus seiner Behinderung
sogar Kapital schlug. Ein brennendes Verlangen und ein unerschütterliches
Selbstvertrauen lieferten die scheinbar geheimnisvolle, tatsächlich aber
völlig natürliche Kraft, durch die der Junge sein Schicksal besiegte.

In diesem Zusammenhang kommt mir ein Youtube-Video von Zig Ziglar in
den Sinn, bei dem es um einen Jungen geht, von dem die Ärzte sagten,
dass er nie würde laufen können. Seine Eltern kontaktierten Zig Ziglar
und gemeinsam entwickelten sie ein Motivations- und Trainingsprogramm
für den Jungen. Nach mehreren Jahren war es dann soweit: der junge
Mann konnte alleine gehen.

Robert Pauly, ein bekannter deutscher MLM-Coach, fragt auf einer CD,
wer wohl eher sein Ziel erreichten würde: ein Familienvater, der mit
einem NWM-Unternehmen Geld verdiente, um eine teure medizinische
Behandlung für sein Kind zu bezahlen oder jemand, der einen neuen
Sportwagen finanzieren wollte.

Rev Robert Schuller spricht in seinem Hörbuch „Tough times never last,
but tough people do“ von einer Situation, wenn man vor einem schier
unüberwindlichen Hindernis steht.

Er sagt: Wenn ein schier unüberwindlich erscheinender Berg vor
einem auftaucht, sucht man nach einem Weg über den Berg oder nach
einem Weg um ihn herum oder man bohrt einen Tunnel durch den Berg.
Doch wenn das alles nicht möglich ist, bleibt man auf dieser Seite und
findet dort eine Goldmine.

Ein BRENNENDES VERLANGEN ist der Ausgangspunkt für jeden Erfolg.
Dabei sind dem Geist keine Grenzen gesetzt außer denen, die wir selbst
als solche anerkennen.

Kurz will ich noch auf eine außergewöhnliche, von mir bewunderte,
Sportlerin hinweisen.

Wilma Rudolph (1940 – 1994)

Sie war ein Frühchen, das 20. von insgesamt 22 Kindern von Ed und
Blanche Rudolph.

In ihrer Kindheit erlitt Wilma eine Reihe schwerer Krankheiten. Wegen
einer Kinderlähmung war ihr linkes Bein verkrüppelt. Erst nach
jahrelanger Physiotherapie und spezifischen Massagen konnte sie wieder
ohne Hilfsmittel gehen.

Ed Temple, Professor an der Tennessee State University und
Leichtathletiktrainer des Collegeteams, entdeckte sie und erkannte ihr
Talent.

Mit 16 Jahren wurde sie Mitglied der US Olympischen Mannschaft und
nahm an den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne und 1960 in Rom
teil. In Rom gewann sie 3 Goldmedaillen.

In den 1960er Jahren wurde sie als die schnellste Frau der Welt
angesehen. Ihr Spitzname war „Die schwarze Gazelle“.
1961 stellte sie in Stuttgart einen Weltrekord über die 100m auf.

Sie starb 1994, nur 54 Jahre alt, in Nashville an einem Hirntumor und
an Luftröhrenkrebs.

Was für ein Mensch mit Antrieb, Zielstrebigkeit und einem brennenden
Verlangen auf Erfolg!
Ein Star, der es wert ist, als Vorbild genommen zu werden.

Für Deinen Erfolg
Karlo Mutschler

Deine Zeit ist wertvoll

CLOCK

Meine Zeit ist wertvoll!

Meine Zeit ist das Wertvollste, was ich habe,
denn was immer ich auch tue, sie ist begrenzt.

Gerade jetzt sitze ich wieder einmal an meinem
Outlook und bin etwas ärgerlich.
Vielleicht kennst Du das.

Täglich erhalte ich viele E-Mails: Korrespondenz – private und
kommerzielle -, Informationen sowie eine Menge SPAM.

SPAM kann lustig sein – verursacht aber großen Schaden

Ich erinnere mich noch gut an eine E-Mail, die <an Alle> geschickt
wurde: „Meine Kaffeetasse ist seit Montag verschwunden; hat sie jemand
gesehen?“

SPAM verursacht einen erheblichen Schaden, was vor allem auf die enorme
zusätzliche Datenmenge und auf die bei der Bearbeitung aufgewandte
Arbeitszeit zurückzuführen ist. Zusätzlich besteht auch die Gefahr,
daß der Rechner durch Viren oder Trojaner infiziert werden kann.

In einer Studie aus dem Jahr 2009 geht man davon aus, daß 89% bis 97%
des gesamten E-Mail-Volumens aus SPAM besteht.

Über meinen Webmailer bei karlomutschler.com kommt fast kein SPAM
durch, aber über meinen Freemailer, in diesem Fall gmx.net, erhalte ich
täglich, trotz des installierten und gepflegten SPAM-Filters (Blacklist),
eine gehörige Menge an SPAM.

Ein Beispiel, wie man dem SPAM ein Schnippchen schlagen kann

Im Nachfolgenden beschreibe ich nun wie man vorgehen kann um die
SPAM-Menge zu verringern oder gar zu eliminieren. Als Beispiel hier
GMX.net

Wenn man sich bei dem Freemailer anmeldet wählt man eine Hauptadresse
z.B. km_hauptadresse@gmx.net. Diese Adresse fungiert auch als die
Rechnungsadresse.

2. Hauptadresse erstellen

Für die Korrespondenz mit mir bekannten Personen (ein ganz enger
Kreis), lege ich mir eine Adresse nach dem Muster von
max.mustermann@gmx.net an. Weitere Adressen gibt es nur in der
kostenpflichtigen ProMail und TopMail Version.

Wegwerf-E-Mailadressen erstellen

Für den weiteren E-Mailverkehr verwendet man, um die eigene
Hauptadresse zu verbergen, eine Wegwerf-E-Mailadresse mit einem
internen Zähler und einer zeitlich beschränkten Gültigkeit.

Auf dem Reiter E-Mail findet man den Menüpunkt >Absenderadressen
sowie die Sektion „GMX FunDomain-Adressen“.
Dort kann man unter 4 Kategorien eine unbegrenzte Menge an
zusätzlichen Versandadressen anlegen.

Etwa wie folgt: mm_1301@gmx-topmail.de
Nach 6 Monaten erstellt man eine neue Fun-Adresse, z.B. mm_1307@gmx
topmail.de und nachdem man die gewünschten Adressaten informiert hat,
wird die erste Fun-Adresse mm_1301@gmx-topmail.de gelöscht.

Damit verschwindet der gesamte SPAM, der an diese Adresse geschickt
wird, im Nirvana und die Adresse landet auf dem Server in der Bounce
Liste.

… und so ist man den SPAM für eine Zeitlang los!

Wikipedia: SPAM